Auf einmal war alles wieder da

Es galt die Auftaktpleite aus dem ersten Spiel, gegen den SV Kaupa Neuwiese, vergessen zu machen und mit einem freien Kopf in dieses Match, gegen den MSV Bautzen 04 II zu starten. Nach der letzten Trainingseinheit vor dem Spiel, gab es noch eine 20-minütige Ansprache vom Kapitän. Doch ob er die richtigen Worte fand, sollte sich am Samstag zeigen. Am Samstag, den 12.10., war es dann soweit. Nach einem langen Fünfsatzspiel zwischen dem MSV und TuS Niesky, ging es 16:45 Uhr dann endlich mit dem Spiel los. Kurz vor dem Aufwärmen gab es noch ein paar taktische Anweisungen von Spielertrainer Lars Sprigade, um die Punkte in trockenen Tüchern nach Hoyerswerda zu holen. Die Gäste aus Hoyerswerda, an diesem Spieltag mit Trauerflor, um noch einmal an den letzte Woche verstorbenen Walter Schulz zu gedenken. Die SC-Männer starteten, mit der im Pokal erfolgreichen Aufstellung, die wie folgt aussah: Kai Schüler, Volkmar Pötschke, Gunter Menzel, Ronny Glowka, Markus Zillich und Lars Sprigade. Auf der Bank Philipp Babst, Tobias Henkel und Marius Tietz. Gleich von Anfang an war zu sehen, dass die Worte des Kapitäns scheinbar gefruchtet haben. Denn auf einmal war alles wieder da. Musste man gegen Kaupa noch von Arbeitsverweigerung auf ganzer Linie sprechen, konnte hier von fast maximalem Einsatz die Rede sein. In der Annahme so sicher wie selten und im Angriff konsequent. Auch Stimmungstechnisch kein Vergleich zum vergangenen Ligaspiel. So konnte man den ersten Satz souverän zu Gunsten der Schwarz Gelben entscheiden. Vollgetankt mit Selbstbewusstsein ging es nun in den zweiten Satz. Doch die ersten Minuten waren alles andere, als souverän. So rannte man dem ganzen Satz einem 7 Punkte Rückstand hinterher, bevor man den Satz am Ende zu 21 verlor. Doch der „Wachrüttler“ kam zur rechten Zeit. Denn die beiden anschließenden Sätze wurden wieder durchgezogen und konnten somit, souverän zu 17 und zu 20, gewonnen werden. Doch so positiv wie das Spiel verlief, mussten wir leider auch einen herben Rückschlag verbuchen. 1385637_546342932102382_4378139_nBeim Stand von 24:20 ertönte ein Schrei und auf einmal lag Sprigade am Boden. Sofort unterbrach der Schiedrichter das Spiel und der Rettungswagen wurde bestellt. Das bittere Ergebnis der Untersuchung: Anriss der Achillessehne. Das ist bitter, denn schon im April, beim letzten Saisonspiel der vergangenen Spielzeit, erlitt Jens Demmler an gleicher Stelle einen Achillessehnenriss. Sprigade wurde gleich ins Krankenhaus gefahren und am Sonntag operiert. Leider wird auch er nun eine Zeit lang ausfallen. In der nächsten Woche geht es zur Pokalendrunde nach Görlitz, in welcher wir auf den TSV Niederoderwitz treffen. Spielort ist die Sporthalle der 11. Grundschule Görlitz, Windmühlenweg, 02828 Görlitz. Beginn 14 Uhr.

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